Azubi-Recruiting à la W&S

„Azubi-Recruiting à la W&S“ oder „Azubis recruiten Azubis“

Im August 2021 steht das nächste Ausbildungsjahr und damit auch die Aufnahme eines neuen Nachwuchs-W&Slers an. Um neue Talente für Windrich & Sörgel zu begeistern, haben wir, die aktuellen Azubis aus Beratung und Kreation, im Zuge einer internen Challenge eine Recruiting-Kampagne geplant und umgesetzt. Und so lief es ab:

Herangehensweise: This is how we do it!

Der Ablauf und die Arbeitsschritte waren genauso aufgebaut, wie ein richtiges Kundenprojekt. Also startete das Ganze natürlich klassisch mit einem Kundenbriefing – nur, dass die Kunden in diesem Fall unsere Ausbilder/innen Lena, Ina, Martin und Corinna waren.

Nachdem wir in einem Rebriefing letzte Fragen geklärt hatten, haben wir das Projekt mit einem Kreationsbriefing gestartet und uns Gedanken gemacht, mit welchen Ideen und Maßnahmen wir unsere Kampagne am besten umsetzen können. Hier haben wir uns frühzeitig dazu entschieden den Fokus auf Social Media zu legen – denn wo finden wir unsere potentiellen Azubis am besten? Genau: auf Instagram und Co.!

Lasst die Ideen sprudeln

Alles steht und fällt mit der Idee. Deswegen fingen wir an einzelne Ideen zusammen zu tragen und sie dann anschließend gemeinsam zu besprechen. Dabei haben wir im Team fünf grobe Ideenstränge/Konzepte entwickelt, mit denen wir in die Gestaltung gegangen sind.

Im Folgenden probierten wir dann verschiedene Visualisierungen unserer Ideen aus und stimmten sie immer wieder untereinander ab. Dabei gab es bereits fleißige Unterstützung von unserer Texterin Madeleine, die uns bei Wordings geholfen hat und schon ein erstes Feedback zu den Ideen geben konnte.

Und wie das immer so ist, kamen im Doing noch weitere Ideen und Ansätze dazu, so dass wir für unsere „Kundenpräsentation“ fünf Konzepte bereit hatten, die größtenteils schon ziemlich weit ausgestaltet waren.

Diese Konzepte haben wir dann in einer Präsentation verpackt und konzeptionell nach „Krassigkeitsstufen“ sortiert, sodass wir dem „Kunden“ sowohl eine konservative als auch auch eine aufmerksamkeitsstarke Variante anbieten können.

Der erste Schulterblick: Jetzt wird’s ernst

Der nächste Schritt war dann die Präsentation unserer Ergebnisse. Dabei hatten wir schon ein erstes Learning: Manchmal ist es besser dem Kunden weniger Varianten anzubieten, um die Auswahl zu erleichtern und die eigene Präferenz deutlich zu machen. Im Termin fiel die Entscheidung auf die Ideen Friendrequest und Hier könnte deine Werbung stehen und damit auch auf unsere Favoriten! Die beiden Vorschläge haben wir anschließend mithilfe des Feedbacks weiter ausgearbeitet und fertiggestellt, bevor es dann noch eine letzte Präsentation unserer finalen Ergebnisse gab. Hier sind wir auch noch auf weitere Punkte wie die anfallenden Kosten und unser geplantes Targeting eingegangen.

Targeting

(Targeting{engl. target = Ziel} bezeichnet die genaue Zielgruppenansprache im Onlinemarketing) 

Damit unsere Kampagne auch wirklich bei den potentiellen Nachwuchs-W&Slern ankommt, war es wichtig, unsere Zielgruppe möglichst genau zu definieren. Hier stimmten wir verschiedene Targeting-Merkmale ab, mit denen wir im Anschluss im Facebook-Anzeigenmanager eine Zielgruppe erstellt haben. Dazu gehörten soziodemographische Merkmale wie Alter und Bildung, aber auch Interessen wie der Umgang mit berufsrelevanten Programmen oder Marketing-Themen im Allgemeinen. 

Nachdem wir in unserer finalen Präsentation schließlich das Go für unsere Anzeigen bekamen, haben wir den Anzeigenmanager genutzt, um die Anzeigen auf Instagram und Facebook auszuspielen. (An dieser Stelle nochmal vielen Dank an unsere Online-Marketing-Experten für die lehrreiche Einführung! ;)) 

LearningsLearningsLearnings 

Kein Projekt ohne Learnings – das gilt natürlich auch hier! Nach Abschluss unserer Kampagne haben wir uns, neben der Auswertung der Ergebnisse im Anzeigenmanager, auch noch einmal mit unserer Herangehensweise auseinandergesetzt und einige Schlüsse für uns gezogen: 

 

1. In der Kürze liegt die Würze:  

Bei der ersten eigenen Kampagne ist die Versuchung natürlich groß, möglichst viele Ideen in die Umsetzungen einfließen zu lassen und sich kreativ auszuleben – die Auswertung unserer Anzeigen hat uns aber gezeigt, dass man sich dennoch kurzhalten oder die Kernbotschaft seiner Anzeigen direkt zu Beginn platzieren sollte. 

 

2. Die Wahl der Werbemittel und das Ziel der Kampagne sollten miteinander harmonieren:  

Ziel unserer Anzeigen war es, die Leute zu einem Link-Klick zu bewegen, der sie auf unsere Website mit der entsprechenden Stellenanzeige führt. Im Nachhinein haben wir gelernt, dass Video- und Story-Ads sich super zur Steigerung der Bekanntheit eignen – zur Generierung von Klicks sind einfache Bild- bzw. Link-Ads allerdings effektiver. 

 

3. Für jede Werbeplattform sollte eine eigene Anzeigengruppe genutzt werden:  

Nutzt man den Anzeigenmanager zur Ausspielung seiner Anzeigen, muss man Anzeigengruppen anlegen, in denen man die einzelnen Anzeigen platziert. Da wir zwei verschiedene Anzeigen für unsere Kampagne nutzen wollten, haben wir unsere Anzeigengruppen nach Motiv gebildet und beiden Anzeigengruppen ein eigenes Budget zugewiesen. Die Ausspielung der Anzeigen wird durch den Facebook-Algorithmus entschieden, daher läuft man Gefahr, dass eine Plattform mit schwächerem Start im weiteren Verlauf der Kampagne vernachlässigt wird. In unserem Fall hat das dazu geführt, dass unsere Video-Ads fast ausschließlich auf Facebook platziert wurde – und sein wir mal ehrlich: die Mehrheit unserer Zielgruppe ist dann doch eher auf Instagram unterwegs. 

 

4. Weniger ist mehr:  

Man muss nicht immer mit fünf guten Ideen ankommen, manchmal reicht es, sich auf die besten Ideen zu beschränken, um dem Kunden die Auswahl zu erleichtern. 

Die Ergebnisse

Unser Fazit

Alles in allem war die Kampagne ein super Projekt, bei dem wir alle viele Erfahrungen sammeln konnten. Für uns war es eine tolle Möglichkeit, die Zügel mal ganz alleine in der Hand zu halten. Auch aus dem Einblick ins Online-Marketing konnten wir Azubis aus der Beratung viel mitnehmen. 

Wir freuen uns den „Nachwuchs“ kennenzulernen und sagen jetzt schon mal: Happy Welcome!