Der Digital Friday auf der CEBIT 2018 – Katharinas Erfahrungsbericht

CEBIT 2018: Digital Friday Erfahrungsbericht von Katharina bei Windrich & Sörgel“When employees become influencers”

Mein Highlight des Tages war der Vortrag zum Thema „Corporate Influencer”. Eine Diskussionsrunde mit Franziska von Lewinski (fisherAppelt AG), Martin Frommhold (OTTO), Winfried Ebner (Telekom) und Magdalena Rogl (Microsoft). Die besten Markenbotschafter eines Unternehmens waren schon immer die eigenen Mitarbeiter. In Zeiten von Social Media ist es nun keine Seltenheit mehr, dass Mitarbeiter, die von ihrem Unternehmen überzeugt sind, dies auch in Social Media kommunizieren. Und diese Mitarbeiter haben gelegentlich auch sehr gute Accounts mit teilweise sehr hohen Reichweiten.

Viele Unternehmen reagieren fast panisch, wenn sie davon erfahren. Aber warum? Kontrollverlust, fehlendes Vertrauen in die Mitarbeiter, keine Hoheit über die Kommunikationskanäle, etc. Otto, die Deutsche Telekom oder Microsoft gehen damit bereits deutlich anders um und genau darüber wurde auf der Bühne diskutiert.

Social Media Unterstützung für eigene Mitarbeiter

Die Unternehmen suchen und finden genau diese Mitarbeiter, indem sie sehr sorgfältig sämtliche Kommunikation über die eigene Marke analysieren oder die Mitarbeiter fragen, wie und wo sie online unterwegs sind. Darüber hinaus geben sie diesen Mitarbeitern Hilfestellungen in Form von Social Media Guidelines, Workshops, Schulungen bis hin zu Einzelberatungen durch die Social-Media-Verantwortlichen.

Microsoft ist sogar noch einen Schritt weiter und bietet produzierte Inhalte an, damit diese von den Mitarbeitern zusätzlich geteilt werden können. Sie unterstützen den Aufbau der Mitarbeiter-Accounts, ohne dabei den privaten Account zu einem Unternehmensaccount machen zu wollen. Sie haben verstanden, dass diese Mitarbeiter in der digitalen Kommunikation zu wahren Markenbotschaftern werden und tun alles dafür, sie dabei zu unterstützen.

Mein Fazit

Für mich war es mein erster CEBIT-Besuch, weshalb ich leider keinen Vergleich zu CEBITs in den Vorjahren habe und die vorigen Messen nur aufgrund von anderen Meinungsbildern kenne. Dennoch war es für mich interessant und ansprechend gestaltet. Ob dieses Festival-Ambiente zur CEBIT passt, kann ich noch nicht sagen. Aber das Abendprogramm bot in jedem Fall eine coole und angenehme Stimmung, was die CEBIT für mich sehr locker und jung gemacht hat – und Menschenmassen hat es in jedem Fall angezogen. Die Messe-Hallen an sich waren immer noch sehr “industrielastig”, weshalb es drinnen für mich weiterhin “B2B” war und die Veränderung bzw. das Angebot draußen und drum herum “B2C”. Aber mal sehen, was das neue CEBIT-Konzept in 2019 noch so bringt – ich bin gespannt aufs nächste Jahr!

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